Köln, 28.09.2010. 35 Prozent der deutschen Radurlauber zieht
für sich die zukünftige Nutzung eines E-Bikes bzw.
eines Pedelecs in Betracht. Unter den deutschen Radausflüglern
ist diese Bereitschaft mit 33 Prozent ähnlich groß.
Dies
sind erste Ergebnisse der repräsentativen Marktstudie
„Radreisen der Deutschen 2010“ des Marktforschungs-
und Beratungsunternehmens Trendscope. Von Mai bis September 2010
befragte Trendscope dafür deutschlandweit 2.200 Radtouristen
und Radausflügler während ihrer Touren
bezüglich Verhalten, Einstellungen und Motiven bei Radurlauben.
Die Nachfrage nach Elektrofahrrädern insgesamt hat sich laut
Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) in den vergangenen drei Jahren knapp
verdreifacht. Damit haben die E-Bikes bereits heute einen Anteil am
Gesamtmarkt von vier Prozent - Tendenz steigend.
Diese Angabe deckt sich mit den Ergebnissen der Trendscope-Studie:
Jeweils genau vier Prozent der deutschen Radurlauber und
Radausflügler haben im Jahr 2010 ihre Touren auf
einem E-Bike zurückgelegt. Dabei haben die E-Bike-Nutzer ein
überdurchschnittlich hohes Alter. Denn 76 Prozent der
Radurlauber, die ein Elektrofahrrad genutzt haben, sind älter
als 59 Jahre. Unter den Radausflüglern sind dies immerhin noch
51 Prozent.
Ein hoher Anteil der insgesamt genutzten E-Bikes war gemietet: Bei den
Radurlaubern war knapp jedes fünfte der genutzten E-Bikes ein
Mietrad, bei den Radausflüglern war dies nur bei jedem zehnten
E-Bike der Fall.
„Unsere Ergebnisse stützen die allgemeine Euphorie,
die in der Fahrradbranche bezüglich des zukünftigen
Absatzpotenzials von E-Bikes herrscht. Gerade die Radurlauber
bestätigen dabei in unserer Studie ihren Ruf als enorm
interessante Zielgruppe für die Hersteller“,
kommentiert Dr. Dennis Hürten,
Geschäftsführer von Trendscope.
Weitere Informationen: www.trendscope.com
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